iCampus i8 | München
C.F. Møller Architects | Kopenhagen
RKW Architektur + | Düsseldorf
Hinter einer Fassade aus grünem, recyceltem Aluminium verbirgt sich der erste Holzhybridbau im Münchner Werksviertel. Der sechsgeschossige Bürobau entwickelt sich u-förmig um einen halb offenen Innenhof. Prägnant ist die bugartig ausgebildete Spitze am längeren der beiden Gebäudeschenkel: sie ist nur dreigeschossig und mündet in eine Dachterrasse. Herzstück des Hauses ist das gebäudehohe Atrium. Holzoberflächen und eine großzügige Treppenanlage aus Holz schaffen eine warme, einladende Atmosphäre, die ins gesamte Gebäude ausstrahlt. Die Konstruktion ist so gewählt, dass sie eine große Flexibilität in den Raumzuschnitten erlaubt. Bis auf drei Betonkerne besteht der Bau überwiegend aus Holz- und Holzverbundelementen. Stützen und Träger aus Buchenfurnierschichtholz tragen Rippendecken in Holz-Beton-Verbundbauweise; auch die Wandverkleidungen sind aus Buchenholz gefertigt. Zahlreiche konstruktive Details sind als reine Holz-Holz-Verbindungen ausgebildet. Lediglich an den Gebäudeecken kommen Stahlbetonverbundträger zum Einsatz, um den Wechsel der Spannrichtungen der Decken aufzunehmen.