Im Sinne eines Capriccios bauten die Autoren ein federleichtes Haus aus Holz und schmückten dieses mit entliehenen Elementen von der alten Villa Hammer. Damit schufen sie sich auf lustvolle Weise einen regelfreien Raum, wo ein Fenster einmal zu hoch sein und auch der massive Sockel fehlen darf, und doch ist alles mit enormem Spürsinn arrangiert. Eine weitere Verfremdung geschieht auf der Ebene der Materialität. Dort wird aus Stein weiß gestrichenes Holz; dieses stärkt so den eigensinnigen Charakter des Hauses zusätzlich und lässt es mit dem sorgfältig renovierten Altbau zur stimmigen Einheit von einem ganz besonderen Zauber werden.

Villa Hammer Basel © Max Creasy
Villa Hammer Basel © Max Creasy
Villa Hammer Basel © Max Creasy
Villa Hammer Basel © Max Creasy